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Anleitungen: Bild mit Hotspots erstellen, einbetten, anpassen

Vom ersten Foto bis zum eingebetteten Endprodukt. Imagemap erstellen, Tooltips bauen, responsive Imagemap einbinden — hier findest du alles, was du wissen musst.

Erste Schritte

Du brauchst nur ein Bild und einen Browser. PicPins läuft komplett online, du musst nichts installieren. Eine Anmeldung wird erst nötig, wenn du dein Projekt speichern oder einbetten willst.

Was du brauchst

  • Ein Bild im Format JPG, PNG oder WebP
  • Maximal 10 MB groß
  • Beim Upload wird automatisch auf 1920 px Kantenlänge optimiert — du musst dich also nicht selbst um die Größe kümmern

In drei Schritten zum interaktiven Bild

  1. Bild hochladen: Auf der Startseite ziehst du dein Bild auf das Upload-Feld oder klickst auf "Bild hochladen".
  2. Marker setzen: Im Editor wählst du links ein Werkzeug und klickst dann auf das Bild.
  3. Tooltip füllen: Klick auf den Marker öffnet den Tooltip-Editor. Block für Block den Inhalt zusammenstellen.

Erklärvideos

Lieber zuschauen statt lesen? Diese kurzen Videos zeigen dir die wichtigsten Funktionen in unter 5 Minuten.

Einsteiger

Marker und Tooltips

Veröffentlichen und Einbetten

Bild zuschneiden und anpassen

Bevor das Bild in den Editor wandert, kannst du es direkt in picpins zurechtmachen — kein Photoshop nötig. Im Upload-Fenster gibt es dafür einen "Bild anpassen"-Button.

Zuschneiden

Du ziehst den Rahmen mit der Maus auf den gewünschten Ausschnitt. Eckpunkte und Seiten lassen sich anfassen, um den Rahmen zu vergrößern oder zu verkleinern. Wenn du in die Mitte des Rahmens klickst und ziehst, verschiebst du den ganzen Ausschnitt.

Helligkeit, Kontrast und Sättigung

Drei Schieberegler unter dem Bild ändern die Bildwirkung in Echtzeit. Werte gehen jeweils von -100 (weniger) bis +100 (mehr). Mit "Zurücksetzen" stellst du alles wieder auf den Originalwert.

Anwenden und weitermachen

Wenn du fertig bist, klickst du auf "Anwenden" — dein Bild wird mit den Änderungen in den Upload übernommen. Der Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen, falls du noch nachjustieren willst.

Welche Formate gehen?

JPG, PNG und WebP, bis maximal 10 MB. Beim Upload wird das Bild automatisch fürs Web optimiert — größere Bilder kommen auf 1920 px Kantenlänge runter, die Dateigröße wird reduziert. Du musst dich also nicht selbst um die Optimierung kümmern.

Der Editor

Der Editor ist die Hauptbühne von PicPins. Oben siehst du eine Leiste mit Projekt-Titel, Save-Status, Vorschau-Button und Theme-Toggle. Links liegen die Marker-Werkzeuge, in der Mitte dein Bild, rechts die Einstellungen für den ausgewählten Marker.

Werkzeugleiste links

SymbolWerkzeugWas es tut
SpotSetzt einen klassischen Punkt-Marker per Klick
RechteckZiehe mit der Maus ein Rechteck auf
EllipseZiehe eine Ellipse oder einen Kreis
PolygonSetze Punkt für Punkt eine freie Form, Doppelklick zum Schließen
HandVerschiebt das Bild im Canvas, ohne neue Marker zu setzen

Filebar oben

In der oberen Leiste hast du:

  • Projekt-Titel nicht editierbar an dieser Stelle. Umbenennen geht im Dashboard.
  • Save-Status zeigt "Speichern…" während eine Änderung läuft, dann "Gespeichert".
  • Vorschau-Button schaltet zwischen Bearbeiten und Live-Modus.
  • Mobile-Toggle zeigt das Bild im iPhone-Frame.
  • Theme-Toggle (Sonne/Mond) wechselt zwischen Hell und Dunkel.

Auto-Save

Du musst nichts speichern. Sobald du einen Marker setzt, einen Block änderst oder eine Farbe anpasst, wird die Änderung automatisch übernommen. Der Save-Status oben in der Leiste zeigt dir an, wann die Änderung durch ist. Wenn du den Browser schließt während "Speichern…" steht, kann die letzte Änderung verloren gehen, also kurz auf "Gespeichert" warten.

Marker setzen

Marker sind die klickbaren Stellen auf deinem Bild. Es gibt vier Typen, jeder hat seinen Anwendungsfall.

Spot-Marker (Punkt)

Klicke links auf das Spot-Werkzeug, dann auf eine beliebige Stelle im Bild. Der Marker erscheint als runder Punkt mit weißem Rand. Anschließend zeigt die rechte Seitenleiste die Style-Optionen.

Rechteck und Ellipse

Werkzeug auswählen, im Bild Maustaste gedrückt halten und ziehen. Beim Loslassen ist die Form gesetzt. Halte beim Ziehen Shift, um ein Quadrat oder einen exakten Kreis zu bekommen.

Polygon

Klick für Klick setzt du einzelne Eckpunkte. Ein Doppelklick auf den letzten Punkt schließt die Form. Mit Esc brichst du den Vorgang ab. Die Punkte werden alle zwischen Start und Ende verbunden, du musst keine Reihenfolge planen.

Marker verschieben oder bearbeiten

Klicke auf einen vorhandenen Marker, um ihn auszuwählen. Du kannst ihn dann mit der Maus verschieben oder die Größen-Anfasser ziehen. Bei Polygonen lässt sich jeder Eckpunkt einzeln greifen.

Marker löschen

Marker auswählen, dann Entf oder Backspace drücken. Oder rechts in der Seitenleiste auf das Mülleimer-Symbol. Wenn du dabei Bilder im Tooltip hattest, werden die zugehörigen Bild-Dateien automatisch mit aufgeräumt.

Acht Stile für Punkt-Marker

Wenn du das Spot-Werkzeug aktivierst, klappt rechts daneben eine zweite Werkzeug-Leiste mit acht Marker-Varianten auf. Wähle den Stil, der zur Bildsprache passt:

StilWofür gut geeignet
KlassischRunder Pin mit fortlaufender Nummer — der Standard für nummerierte Schritte oder Listen
TagEtiketten-Symbol, wirkt wie ein Preisschild — passt zu Produktmarkierungen
KreisMinimalistischer Ring — wenn der Marker nicht ablenken soll
PinKlassische Karten-Stecknadel — passt zu Karten und Reise-Inhalten
FingerHand-Symbol als Hinweis — gut für Tutorials, die auf etwas zeigen
SmileyFreundliches Gesicht — Tutorials für Kinder oder lockere Inhalte
WarenkorbEinkaufs-Symbol — Shop-the-Look und Lifestyle-Bilder
PfeilRichtungsanzeiger — Vorgangs-Beschreibungen, Reihenfolgen

Pulsiert-Animation

Marker mit SVG-Icon (alle außer dem klassischen Pin) lassen sich auf Pulsiert stellen. Der Marker pulsiert dann sanft, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Praktisch, wenn ein einzelner Marker auf einem ruhigen Bild auffallen soll.

Tooltip-Animation

Im selben Reiter (Markierung) findest du die Animation, mit der der Tooltip aufgeht: Keiner, Fade (sanftes Einblenden), Pop (kurzer Hopser) oder Bounce (federnder Effekt). Eine Übersicht aller Marker-Eigenschaften gibt es im Abschnitt Marker- und Tooltip-Stil.

Tooltips bauen

Hinter jedem Marker liegt ein Tooltip, der erscheint sobald jemand auf den Marker klickt oder darüber fährt. Den Inhalt baust du im Block-Editor zusammen.

Tooltip öffnen

Klicke auf einen Marker. Der Tooltip öffnet sich neben dem Marker im Bearbeitungs-Modus. Wenn der Marker noch leer ist, siehst du nur einen Platzhalter und ein "+"-Symbol zum Hinzufügen des ersten Blocks.

Block hinzufügen

Mit dem "+"-Button am unteren Rand des Tooltips öffnet sich ein Menü mit allen Block-Typen. Klick auf einen Typ und der Block wird angehängt.

Block-Reihenfolge ändern

Klicke einen Block an. Über dem Block erscheint eine kleine Toolbar. Dort findest du Pfeile zum Verschieben nach oben oder unten und ein Drag-Handle zum freien Ziehen.

Block löschen

Block auswählen, dann in der Toolbar auf das Mülleimer-Symbol klicken.

Tooltip-Einstellungen

Oben rechts am Tooltip ist ein Schieberegler-Symbol. Klick darauf und du kannst:

  • Hintergrundfarbe ändern
  • Transparenz einstellen
  • Position relativ zum Marker wählen (oben, unten, links, rechts, über dem Marker)
  • Animation auswählen (keine, Fade, Pop, Bounce)
  • Trigger zwischen Klick und Hover umschalten
  • Schriftart für den ganzen Tooltip festlegen

Das Einstellungs-Fenster lässt sich übrigens am Drag-Griff verschieben, falls es im Weg steht.

Block-Typen im Detail

Sechs Block-Typen stehen dir zur Verfügung. Jeder lässt sich einzeln formatieren.

Überschrift (Heading)

Drei Größen: H1 (groß), H2 (mittel), H3 (klein). Ausrichtung links, mittig oder rechts. Eigene Schriftart pro Überschrift möglich.

Absatz (Paragraph)

Fließtext mit eingeschränktem HTML. Erlaubt sind Fett, Kursiv, Unterstrichen, Links und Zeilenumbrüche. Skripte und andere Tags werden vom Sanitizer entfernt, das passiert sowohl im Browser als auch nochmal serverseitig.

Button

Beschriftung, Ziel-URL (http, https oder mailto), Hintergrundfarbe, Textfarbe, Form (Pille, abgerundet, eckig). Buttons öffnen ihr Ziel beim Klick im selben Tab.

Bild

Klicke "Bild hochladen" im Block, wähle eine Datei. Dateinamen werden auf eine sichere Whitelist geprüft (Buchstaben, Zahlen, Punkt, Unterstrich, Bindestrich, maximal 64 Zeichen). Der Block speichert nur den Dateinamen, das Bild liegt sicher im Upload-Verzeichnis. Alt-Text für Barrierefreiheit kannst du eintragen.

Video (YouTube)

Füge die Video-ID oder die ganze YouTube-URL ein. PicPins extrahiert die ID automatisch und bettet das Video als iframe ein. IDs werden gegen ein striktes Muster geprüft, damit nur echte YouTube-IDs durchkommen.

Video (HTML5)

Direkter Link zu einer Video-Datei (mp4, webm). Wird als natives HTML5-Video-Element eingebettet, mit Standard-Browser-Controls.

Preis

Aktueller Preis als Pflichtfeld, alter Preis optional (wird durchgestrichen dargestellt). Währung wählbar zwischen EUR, USD, GBP, CHF, SEK oder leer für reine Zahlen. Position der Währung vor oder nach dem Betrag. Optional ein Rabatt-Badge mit eigenem Text und eigenen Farben.

Marker- und Tooltip-Stil

Marker-Stil

Marker auswählen, rechts in der Seitenleiste findest du:

  • Farbe: Color-Picker oder Hex-Wert direkt eingeben
  • Größe: bei Spot-Markern in Pixeln, Standard ist 28
  • Füllung: bei Formen, Wert von 0 bis 1 für die Deckkraft
  • Strichstärke: bei Formen, in Pixeln

Tooltip-Stil

Über das Schieberegler-Symbol am Tooltip:

  • Hintergrundfarbe: die Grundfarbe der Tooltip-Box
  • Transparenz: 0 bis 100 Prozent
  • Position: wo der Tooltip relativ zum Marker erscheint
  • Effekt: Animation beim Erscheinen
  • Trigger: Klick oder Hover
  • Schriftart: wirkt auf alle Blöcke im Tooltip, kann pro Block überschrieben werden

Mehrere Ansichten in einem Projekt

Ein Projekt kann mehrere Bilder als verschiedene Ansichten enthalten — praktisch für mehrere Stockwerke, Produktvarianten oder verschiedene Tage einer Reise. Im fertigen Embed schaltet der Betrachter über Tabs zwischen den Ansichten um.

Ansicht hinzufügen

Rechts neben dem Bild siehst du eine Leiste mit deinen Ansichten. Klick auf das Plus-Symbol legt eine neue Ansicht an. Du lädst dazu ein weiteres Bild hoch und vergibst einen Namen.

Zwischen Ansichten wechseln

Klick einfach in der Ansichten-Leiste auf den gewünschten Tab. Jede Ansicht hat ihre eigenen Marker und Tooltips, sie beeinflussen sich nicht gegenseitig.

Ansicht verschieben oder umbenennen

Drück und zieh einen Tab, um die Reihenfolge zu ändern. Doppelklick öffnet die Umbenennung.

Wann lohnt sich das?

  • Immobilien: ein Tab pro Stockwerk eines Hauses, oder ein Tab pro Raum mit Detailmarkern
  • E-Commerce: Produktvarianten in unterschiedlichen Farben oder Materialien direkt vergleichbar
  • Reisen: ein Tab pro Reisetag oder pro Etappe mit zugehörigen Markern
  • Bildung: Vorgang einer Maschine in mehreren Bildern, jedes ein Schritt

Beispiele dazu in der Inspirationen-Galerie.

KI-Hilfe für Bildbeschreibungen

Wenn du nicht weißt, was du als Tooltip-Text schreiben sollst, hilft dir KI: Klick auf den Zauberstab-Button im Editor, KI liefert dir 3 bis 5 Sätze Beschreibung deines Bildes — als Inspiration und Ausgangspunkt.

Was du dafür brauchst

Einen eigenen OpenAI-API-Key. Den bekommst du auf platform.openai.com/api-keys. Dort musst du dich kostenlos registrieren und ein paar Cent Guthaben einzahlen. Eine Beschreibung kostet typisch unter einem halben Cent — du zahlst direkt an OpenAI, picpins verlangt dafür nichts.

So funktioniert es

  1. Im Editor oben auf den Zauberstab-Button klicken
  2. Beim ersten Mal: deinen API-Key eintragen und speichern
  3. Auf "Beschreibung generieren" klicken — nach ein paar Sekunden bekommst du den Vorschlag
  4. Mit "Kopieren" übernimmst du den Text in deine Zwischenablage und klebst ihn in einen Tooltip
  5. Mit "Neu generieren" bekommst du einen alternativen Vorschlag

Wo dein API-Key liegt

Dein API-Key wird ausschließlich in deinem Browser gespeichert — nie auf unserem Server. Die Anfrage an die KI geht direkt von deinem Browser an OpenAI; wir sehen weder deinen Key noch deine Anfrage.

Was du wissen solltest

OpenAI ist ein US-Anbieter, dein Bild geht für den Moment der Anfrage in die USA. Wenn das für dich oder deine Kunden ein Thema ist, schreib die Texte lieber selbst oder nutze die KI nur für Bilder ohne sensible Inhalte.

Vorschau und Mobile-Modus

Live-Vorschau

Über den "Vorschau"-Button schaltest du in den Live-Modus. Du siehst dein Bild dann genau so, wie es im Embed später aussieht: ohne Bearbeitungs-Toolbars, ohne Hilfslinien, mit den Animationen und Triggern, die du eingestellt hast.

Klicke nochmal auf "Vorschau", um zurück in den Bearbeiten-Modus zu kommen.

Mobile-Modus

Schaltest du den Mobile-Toggle ein, wird dein Bild in einem iPhone-Frame angezeigt (390×847 Pixel Viewport). Marker werden proportional kleiner skaliert, allerdings mit einem harten Mindestwert, damit sie auf dem Touchscreen treffbar bleiben.

Wichtig: die Marker-Position ist prozentual, also gleich auf Desktop und Mobile. Wenn du für Mobile andere Positionen brauchst, ist das aktuell nicht möglich, aber auf der Roadmap.

Projekte im Dashboard verwalten

Im Dashboard siehst du alle deine Projekte als Kachel-Übersicht. Pro Projekt:

  • Vorschaubild als Thumbnail
  • Titel mit Klick zum Umbenennen
  • Status ob das Projekt veröffentlicht ist
  • Aktionen: Bearbeiten, Vorschau, Embed-Code, Duplizieren, Löschen

Projekt veröffentlichen

Damit jemand dein Bild über einen Share-Link oder Embed sehen kann, muss es veröffentlicht sein. Im Dashboard schaltest du den Public-Toggle um, oder direkt im Editor über das Embed-Modal.

Projekt löschen

Beim Löschen werden Bild, alle Marker und alle hochgeladenen Tooltip-Bilder mit gelöscht. Eine Wiederherstellung gibt es nicht, also gut überlegen.

Einbetten und Teilen

Share-Link

Im Dashboard oder im Editor findest du den Share-Link. Er hat die Form https://picpins.com/p/<Token>. Jeder mit dem Link kann das interaktive Bild ansehen, kein Login nötig.

Embed-Code

Im Embed-Modal bekommst du zwei Zeilen Code:

<div class="picpins-embed" data-token="dein-token-hier"></div>
<script src="https://picpins.com/embed.js" async></script>

Kopiere beide Zeilen und füge sie an der Stelle deiner Webseite ein, wo das Bild erscheinen soll. Das Script kannst du auch ans Ende der Seite packen, der Marker-Container wird trotzdem erkannt.

Mehrere Embeds auf einer Seite

Funktioniert. Jeder Embed-Container braucht ein eigenes Token. Das Script findet alle Container automatisch und initialisiert sie einzeln.

Wo es funktioniert

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jede Plattform samt Stolperfallen findest du auf der Seite PicPins einbetten oder in der Plugin-Übersicht.

Worauf du achten solltest

PicPins kapselt seine Styles über einen pp--Klassen-Präfix, damit das Embed nicht von Host-CSS verbogen wird. Trotzdem kann es bei sehr aggressiven globalen Styles (z.B. * { box-sizing: border-box } mit hoher Spezifität) zu kleinen Layout-Änderungen kommen. Wenn dein Embed merkwürdig aussieht, schau in die Fehlerbehebung weiter unten.

Cache-Probleme bei Updates

Browser cachen das Embed-Script aggressiv. Wenn du eine neue Version brauchst, hänge an die Script-URL einen Cache-Buster an: <script src="https://picpins.com/embed.js?v=2" async></script>. Bei jedem Update den Wert hochzählen.

Schriftarten

PicPins bringt eine Auswahl an Schriften mit, die du im Tooltip-Stil oder pro Block auswählen kannst. Welche genau verfügbar sind, siehst du im Schriftarten-Dropdown im Editor. Eine Übersicht aller Editor-Möglichkeiten findest du in der Funktions-Übersicht.

Eigene Schriftart einbinden

Wenn du eine Schriftart nutzen willst, die nicht in der Liste steht, kannst du eine eigene Schriftdatei einbinden. Dafür hostest du die Datei selbst (zum Beispiel auf deiner eigenen Webseite) und gibst die URL im Editor ein.

So geht's

  1. Lade deine .woff2-Schriftdatei auf deinen eigenen Webspace hoch, zum Beispiel unter https://deine-webseite.de/fonts/Inter-Regular.woff2.
  2. Öffne im PicPins-Editor das Tooltip-Menü und wähle „Eigene Schrift hinzufügen".
  3. Gib einen Anzeigenamen (z.B. „Inter") und die vollständige URL zur Schriftdatei an.
  4. Speichern. Die Schrift erscheint ab sofort in der Auswahlliste.

Worauf du achten solltest

  • HTTPS ist Pflicht: die URL muss mit https:// beginnen, sonst blockieren Browser das Laden.
  • CORS-Header: dein Webspace muss die Schriftdatei mit dem Header Access-Control-Allow-Origin: * ausliefern, sonst lädt der Browser sie nicht. Bei den meisten Webhostern ist das Standard, bei eigenen Servern eventuell in der Konfiguration nachjustieren.
  • Format: WOFF2 ist am kompaktesten und in allen modernen Browsern unterstützt. WOFF und TTF gehen auch, sind aber größer.
  • Lizenz: achte darauf, dass du die Schriftart auch auf einer Webseite einbetten darfst. Bei Google Fonts und freien Schriften kein Problem, bei kommerziellen Schriften lies die Lizenz.

Fehlerbehebung

Mein Bild zeigt sich nicht im Embed

  • Ist das Projekt im Dashboard auf "veröffentlicht"?
  • Ist der Token im data-token korrekt?
  • Lädt das Embed-Script ohne 404? Browser-Konsole öffnen und nachsehen.
  • Bei aggressivem Caching auf der Host-Seite den Cache-Buster ?v=2 setzen.

Tooltips sehen seltsam aus

Wahrscheinlich überschreibt CSS auf der Host-Seite die PicPins-Styles. Suche nach globalen Selektoren wie * { ... } oder div { ... } mit höherer Spezifität. Im Zweifel den Embed in einen Container mit eigenem Klassen-Namen packen und dort die Host-Styles ausnehmen.

Marker werden auf Mobil nicht angezeigt

Marker werden auf Mobile proportional kleiner. Wenn dein Bild sehr klein dargestellt wird, kann das hart an die Grenze kommen. Prüfe ob das Bild ausreichend Breite hat und der Embed-Container nicht von Host-CSS auf 200 Pixel gestaucht wird.

Bild wurde nicht gespeichert

Auto-Save braucht ein paar Sekunden. Wenn du den Browser direkt nach einer Änderung schließt, kann die letzte Änderung verloren gehen. Warte bis "Gespeichert" oben in der Filebar steht.

Tooltip ist auf Mobil abgeschnitten

Probiere im Tooltip-Stil eine andere Position aus. "Über dem Marker" gibt mehr Platz auf kleinen Screens als "rechts" oder "links".

CORS-Fehler in der Konsole

Wenn dein Browser CORS-Fehler meldet, liegt das meistens am Ziel-Server (z.B. wenn du eigene Schriftarten von einer fremden Domain einbindest). Stelle sicher, dass die eingebundene Datei mit passenden CORS-Headern ausgeliefert wird, oder lade sie auf den gleichen Webspace wie deine Webseite.

Bild zu groß zum Hochladen

Aktuelles Limit: 10 MB pro Bild. Wenn deine Datei größer ist, hilft ein Tool wie TinyPNG oder Squoosh zum Komprimieren. Beim Upload wird das Bild ohnehin auf 1920 px Kantenlänge optimiert.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Account, um PicPins zu nutzen?

Zum Ausprobieren nicht. Wenn du ein Projekt speichern, später wieder bearbeiten oder einbetten willst, brauchst du einen kostenlosen Account.

Kann ich mehrere interaktive Bilder auf einer Seite einbetten?

Ja. Jeder Embed bekommt ein eigenes Token, das Script erkennt alle Container und initialisiert sie unabhängig. Du musst das Script nur einmal pro Seite einbinden.

Wie groß darf ein Bild sein?

Maximal 10 MB pro Datei. Akzeptierte Formate: JPG, PNG, WebP. Beim Upload wird das Bild automatisch fürs Web optimiert — größere Bilder kommen auf 1920 px Kantenlänge runter, die Dateigröße wird reduziert. Du musst dich also nicht selbst um die Optimierung kümmern.

Kann ich Inhalte auf Deutsch und Englisch gleichzeitig im selben Tooltip haben?

Aktuell nicht. Pro Marker ein Tooltip in einer Sprache. Mehrsprachigkeit ist auf der Roadmap, aber noch nicht implementiert.

Funktioniert das Embed in WordPress?

Ja, in den meisten Themes. Füge HTML-Embed und Script-Tag in einem "HTML"-Block oder Custom HTML Widget ein. Bei aggressiven Cache-Plugins kann es helfen, den Cache-Buster ?v=N ans Script zu hängen.

Kann ich einen Marker für Mobil und Desktop unterschiedlich positionieren?

Aktuell nein. Marker-Positionen sind prozentual und damit auf beiden Geräten identisch. Mobile-spezifische Positionen stehen auf der Wunschliste.

Was passiert, wenn ein Marker keinen Inhalt hat?

Der Marker bleibt klickbar, der Tooltip zeigt im Bearbeitungs-Modus einen Platzhalter und im Live-Modus nichts oder einen leeren Rahmen. Marker ohne Inhalt sind also ungefährlich, aber wenig nützlich.

Gibt es eine Undo-Funktion?

Aktuell nicht. Eine gelöschte Marker oder ein gelöschter Block ist weg. Wenn du häufig experimentierst, hilft es, das Projekt vor größeren Umbauten im Dashboard zu duplizieren.

Werden bei Bildern Metadaten oder EXIF mitgespeichert?

Bilder werden so abgelegt, wie du sie hochlädst. Sensible Metadaten (Standort, Kamera) bleiben also drin, falls deine Datei welche enthält. Wenn das ein Problem ist, vor dem Upload bereinigen.

Ist PicPins DSGVO-konform?

PicPins speichert Daten so sparsam wie möglich. Welche Daten erhoben werden und wozu, steht in der Datenschutzerklärung. Konkrete Aussagen zur Konformität in deinem Anwendungsfall sind keine Rechtsberatung, da sollte im Zweifel ein Anwalt drauf schauen.

Frage nicht beantwortet?

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